Information zu einem Schotterabbau im Roßwald

Veröffentlichungsdatum27.08.2026Lesedauer1 Minute
Foto Schottergrube Roßwald

Information zu einem Schotterabbau im Roßwald

Liebe Geboltskirchnerinnen,

liebe Geboltskirchner!

 

Der mögliche Schotterabbau im Roßwald beschäftigt unsere Gemeinde bereits seit längerer Zeit. Da uns bis dato keine konkreten Fakten oder Planungsunterlagen vorlagen, hat sich die Gemeinde Geboltskirchen monatelang intensiv um ein gemeinsames Gespräch mit dem Grundbesitzer und dem potenziellen Projektbetreiber bemüht. Am 5. August 2026 fand dieses Informationsgespräch schließlich statt.

 Im Wasserschloss Aistersheim präsentierten der Grundbesitzer (Gutsverwaltung Dr. Heinrich Birnleitner), der mögliche Betreiber (Christian Schmid GmbH) und die Projektanten erste überblicksmäßige Erläuterungen. Die wichtigsten Eckdaten haben wir in der nachstehenden Resolution für Sie/Euch zusammengefasst.

 Die Gemeindevertretung wurde darüber informiert, dass die offizielle Projekteinreichung in naher Zukunft erfolgen soll. Da die gesetzlichen Grundlagen im Mineralrohstoffgesetz (MinroG) geregelt sind, liegt die Zuständigkeit für das Verfahren bei der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen. Die Behörde muss im Zuge des Verfahrens die gegensätzlichen Interessen der Beteiligten abwägen und über die Genehmigung oder Ablehnung des Schotterabbaus entscheiden.

 In diesem behördlichen Verfahren kommt der Gemeinde Geboltskirchen rechtlich lediglich eine Parteistellung als Straßenerhalter zu. Zu den genauen Transportwegen und der Verkehrssituation liegen uns seitens des Betreibers bislang noch keine Auskünfte vor. Das Projekt befindet sich aktuell in der Planungsphase. 


Der Gemeindevertretung von Geboltskirchen ist es ein großes Anliegen, Sie/Euch transparent über den aktuellen Stand zu informieren und mit der folgenden Resolution eine erste Protestnote öffentlich zu machen.